RCDS-Augsburg

Hochschulpolitik aktiv gestalten

Wer eine Sperrstunde will – will auch keine Studenten!

04. Juni 2012 | PDF

Der RCDS Augsburg hält Diskussion über die Einführung einer Sperrstunde in der Augsburger Maxstraße für unsinnig und bezeichnet solch eine Debatte in einer Universitätsstadt für absolut fehl am Platz.

Augsburg ist eine Universitätsstadt. Zumindest sagt das das Ortsschild von Augsburg. Die aktuelle Debatte über die Einführung einer Sperrstunde lässt daran aber zweifeln. „Als Student will man nachts ausgehen und feiern können. Die meisten sind dabei ja auch vernünftig genug und machen keinen Lärm“, sagt Moritz Reiser, Vorsitzender des Rings Christlich Demokratischer Studenten (RCDS ) Augsburg. Wieso sich die Stadt mit einer Sperrstunde für die Studenten so unattraktiv machen will, kann Reiser nicht verstehen. „Ich finde es schade, dass man überhaupt angefangen hat, über die Einführung einer Sperrstunde nachzudenken. Das ist in einer Universitätsstadt unsinnig und absolut fehl am Platz. Man sollte stattdessen vielmehr darüber diskutieren, wie man Augsburg für die Studenten wieder attraktiver machen und sie somit auch langfristig an Augsburg binden kann. Das sollte eigentlich ein Kernthema und positives Aushängeschild der Stadt sein!“, so der RCDS-Vorsitzende.

Augsburg als attraktive Universitätsstadt ist auch im Wahlprogramm des RCDS Augsburg für die diesjährigen Hochschulwahlen (12. und 13. Juni) verankert. „Um dieses Ziel zu erreichen, muss aber noch einiges getan werden. Die Stadt muss sich endlich wieder mehr zu seinen Studenten bekennen. Aber wer nach der Abschaffung des Erstsemesterempfangs und des Maxfestes nun auch noch die Einführung einer Sperrstunde befürwortet, der sorgt dafür, dass die Studenten ganz aus dem Stadtbild verbannt werden. Zu einer Universitätsstadt gehören doch auch die feiernden Studenten“, so Olivia Schmitt-Walter, Vorstandsmitglied und Schatzmeisterin des RCDS Augsburg.

Der RCDS Augsburg unterstützt daher die Junge Union Augsburg bei der Unterschriftensammlung gegen die Einführung einer Sperrstunde und wird auch an der Universität selbst eine Unterschriftenaktion starten. „Es ist wichtig, auch von studentischer Seite, hier ein ganz klares Zeichen gegen die Einführung einer Sperrstunde zu setzen“, so Moritz Reiser.

 

Pressespiegel

04.06.2012 Stadtzeitung | Online Link